NRW hat nun beschlossen, 7.000€ der zugesagten Schnellhilfen von 9.000 € für Kleinunternehmer zurückzufordern; wer nicht zahlt, riskiert (in manchen Gemeinden sogar direkt ohne vorige Aufforderung zur Rückzahlung) eine Anzeige wegen Subventionsbetrug. Hat man im Berechnungszeitraum mehr Ausgaben als Einnahmen, verbleibt die Differenz ebenfalls subventionsberechtigt. Allerdings haben viele Gewerbe tatsächlich auch marginale Ausgaben bei ruhendem Betrieb, daher betrifft es über 85% der Unternehmen, 7.000€ zurückzuzahlen. Und es ist hart, denn das damals dringend gebrauchte Geld dürfte wohl kaum bei jemand Betroffenen auf der Hohe Kante liegen; also ich habe es zu dem Zeitpunkt dringend gebraucht (und verbraucht) für “Brot und Butter”. Wie also nun zurückzahlen? Also mich bringt es durchaus in Schwierigkeit; die Liquidität fehlt mir bei einem Ertragseinbruch von 80% in 2020 gegenüber 2019.

Hier kann man den Zweck nachlesen, zu dem die Mittel ursprünglich zugeteilt wurden. Also, wie auch im Pflegebereich oder auch bei der Rückholaktion des auswärtigen Amtes (die Rückgeholten zahlen Ihre Flüge selbst!) hat sich die Politik beschämend unredlich und laut in allen Medien feiern lassen und holt sich ohne großes Aufsehen Ihr Geld nun zurück. Ein Rechtsanwalt teilte mir mit, auch die angekündigten Ausgleichszahlungen an das Gastgewerbe würde in ähnlicher Weise zurückgeholt werden; mit Argumenten im Sinne von “Sie hatten ja Lieferdienst und waren damit in der Lage lfd. Kosten zu decken.” Wie auch in der Zuwendung für die Unternehmer gilt: für den Lebensunterhalt müssen 1.000 EUR pro Monat reichen. Pfui!

Ein Abgeordneter im österreichischen Parlament testet dieser Tage live in der großen Parlamentssitzung mit einem Schnelltest, der von den Gesundheitsämtern verwendet wird, eine Coca Cola positiv auf Corona.

Am gleichen Tag postet unabhängig davon mein Bekannter “er wünsche sich Massentests nach den Feiertagen.” und dann “Naja, wenn wir nach den vielen Familienfeiern in einem Stadtteil wie xxx, wo sich jetzt nicht jeder unbedingt an Regeln hält, nach den Ferien wieder starten, dann hätte ich gerne nur “gesunde” Menschen in meiner Umgebung.”

Dieser protestantische Christ, Presbyter sogar, schreibt also tatsächlich etwas so unerhört Diskriminierendes wie auch Rassistisches (im benannten Stadtteil gibt es bekanntermaßen hohen Auslängeranteil und eine Wohnstruktur für geringverdienendes soziales Umfeld), das mir der Atem stockt. Verständlich möchte man vermeiden, krank zu werden. Aber wird man wirklich im Umgang so weit zu gehen, sich ein Umfeld zu schaffen, das möglichst ‘rein’ ist und im gleichen Atemzug Ausländer/sozial Schwache als besondere gefährlich einzustufen? Und man fragt sich, wieso diese Angst nicht schon vor C19 bestand, es sind nun wirklich immens viele Krankheiten da draußen, die man sich einfangen kann.

Ich habe Monate vorher von einem anderen Christenmenschen gelesen, der sagt “Ihr seit nicht das Volk” (zu den Demonstranten in Berlin). Ein bekannter Epidemiologe, Prof. Streek, zieht dieser Tage sogar seine kritischen Äußerungen zur Impfung in Selbstzensur zurück, … offenbar aus Angst vor Angriffen und Beleidigung.

Soweit sind wir!

Ironischerweise beschimpfen genau jene Mitläufer staatlicher Manipulation Kritik als rechtsradikal. Die Mitte sieht Ihre Chance und erhebt sich feige im Schutz vorherrschender Verhältnisse, um an den Rand zu drängen, was schon immer gestört hat: vermeintliche Konkurrenz, also die Schwachen und auch die Überlegenen. Anders als damals, das ist bemerkenswert, ist die Kirche heute durchsetzt von diesen feigen Mitläufern und Fähnlein im Wind; ich schrieb das schon einmal: Dietrich Bonnhoeffer würde sich schämen.

Diese Krise bringt die Gefahr (oder eben auch das große Potenzial für jene mit der Absicht sich dessen zu bedienen) spießiger Haltung als Massenphänomen ans Licht. Diese Menschen nehmen offenbar in Ihrer zwanghaften Grundangst instinktiv und neurotisch unkontrolliert den Kampf gegen Andersartiges auf, sobald sie genug Deckung haben. Das ist der Effekt, der uns eine akute Situation von Konfrontation und Diskriminierung beschert, welche aktuell aus dieser Richtung etabliert wird.

Es geht soweit, daß diese Menschen in Ihrem Wunsch nach Kontrolle hysterisch proklamieren und offenbar tatsächlich glauben, daß man die Risiken, die von der Natur ausgehen, nun mit einem Krisenmanagement mitigieren und unter Kontolle bringen kann; ja sogar Maßnahmen komfortabel und situativ dosieren kann: Steigen die Zahlen, verschärfen wir die Maßnahmen. Wunderbar, ein Gefühl von Kontrolle; ein Wunschdenken, daß so stark ist, dass man mit Scheuklappen stoisch daran festhält und alles bekämpft, was das in Frage stellt. Homo deus.

Mit Fakten kommt man hier nicht bei. Das ist eine Illusion. Die Kritiklosigkeit ist eine Folge gezielter Hypnose. Ein unheilvoller Gleichschritt der Masse (dazu gibt es ja hier und anderswo viel zitierte Ausarbeitungen zu; i.e. Dr. Ganser/Prof. Mausfeld). Dagegen ist kein Kraut gewachsen.

Die Menschen laufen inzwischen mit Warnwesten draußen herum, sobald es dämmert. Das wird noch schlimmer kommen. Mein Vater sagte schon in den 80ern, die Menschen würden bald nur noch an Stöcken durch den Wald laufen, degeneriert und ängstlich … wie wahr.

Event 201

Im November 2019 wurde eine Corona-Pandemie simuliert (Event 201, Tabletop Exercise), organisiert von Bill&Melinda Gates Stiftung und der WHO. Ich finde das bemerkenswert, Bekannte von mir allerdings sehen darin eine routinierte Kastrastophenübung, wie es in den weltweiten Organisationen völlig normal sei. Ich bin immer sehr erstaunt, wie viel meine Bekannten über solche Dinge wissen. Immer wieder erstaunlich. So oder so. Immerhin bemerkt der Veranstalter selbst dieses Event als außerordentliche Zusammenkunft.

Aber ehrlich gesagt, ist beim zweiten Nachdenken auch beim Wissen um die denkbare Regelmäßigkeit solcher Veranstaltungen schon interessant, dass der Veranstalter zwei Monate nach so einer Übung genau jenen Ernstfall ‘Pandemie’ ausruft (und das wie wir alle wissen, erst ermöglicht wird, durch eine Umwidmung der Definition einer Pandemie). Die Übung endete übrigens mit dem Ergebnis, dass nach 18Monaten diese simulierte Epedemie mit 80 Millionen Toten endemisch wurde. Soll ich wetten:

Im August 2021 wird auch unsere “Pandemie” enden. Immerhin ist das genau bereits der Zeitraum bis zu dem Apple Homeoffice plant. Manche wissen einfach mehr.

Weiterhin interessant, daß wir nach nunmehr 11Monaten 1,7 Millionen Tote, also nach 18 Monaten sicher nicht mehr als 3 Millionen Tote, haben werden. Das was in der Simulation als Corona Pandemie bearbeitete Szenario bezeichnet wird, ist also 25 mal so schlimm; oder anders herum: wir haben also im Fall C19 weniger als 3% Tote als in der simulierten Corona Pandemie. Auch diese Zahlenlage unterstützt die These, anzunehmen, dass die aktuelle Situation die “Schwelle” zur Pandemie ohne Umwidmung der Begrifflichkeit erreicht hätte. … Hinzu kommt noch die Tatsache, daß in vielen Ländern jeder Tote , der auch Monate nach Positivtest an irgendwas stirbt als C19 Toter gezählt wird, was im Falle der über 80 jährigen doch die Statistik massiv verzerren wird; zumal eben diese Altersgruppe weit mehr als die Hälfte der C19-Toten ausmacht. Aber das ist Finesse und macht die Diskrepanz nur noch umso größer. So einen Fall habe ich übrigens ganz konkret in meiner Bekanntschaft.

 

Kategorien: Allgemein

3 Kommentare

alexander · 18. Dezember 2020 um 9:21

Danke für deine Kommentierung und gute Erholung weiterhin. Eine ganz wunderbare Blüte kluger Kommunikation finde ich noch ‘in den USA sterben jeden Tag so viele Menschen an C19 wie am 11. September 2001. USA erlebt täglich den größten Albtraum der USA, wieder und wieder.’ – Grandios, oder? Ich denke, die Kommunikationsstrategen sind jeden Penny wert.

Inzwischen bin ich mir sicher, uns kann nur noch die Judikative retten; mit ein wenig Gedult.

Ich spreche viele Menschen, die voll hinter den Maßnahmen stehen; beim Impfen aber dann erst einmal abwarten. … Wer davon ausgeht, daß die Gefahr dieses Virus so groß ist, dass es wert ist, so viel Collateral und Leid in der Welt zu tragen, . und sich dann nicht impfen lässt, der ist in meinen Augen feige und entweder unehrlich oder rücksichtsloser Opportunist. Ich werde mit solchen Menschen unmöglich Kontakt halten können. Ich hoffe inständig, die 90% Menschen in Deutschland (ja weltweit), die das alles richtig finden, lassen sich bald impfen und bleiben dann zu Hause (um sich auch vor allem andern zu schützen. Bitte: #stayhome, die Welt da draußen ist einfach nichts für Euch. Lieferando, homeoffice und Amazon decken alles ab). Dann wirds wieder gut. 🙂

Burkhard Stieglitz · 18. Dezember 2020 um 4:14

Danke für Deinen Kommentar, den ich mit einem weiteren

Vor wenigen Tagen gab es einen Beitrag im Fernsehen über ein Ehepaar, das gerade seinen 20jährigen Sohn verloren hatte. Das Bild zeigte einen gutaussehenden sportlichen Jugendlichen, der plötzlich an Herzstillstand verstorben war. Die Reporter interviewten die trauernden Eltern. Da bricht es aus der Frau heraus: Es sei doch unglaublich, dass es noch immer Corona-Leugner gebe. Ihr Sohn sei an dieser tückischen Krankheit verstorben. Sie wisse nun wie gefährlich dieses Virus noch wochenlang im Körper sei, selbst wenn man glaube die Krankheit haben einen verschont. Vor vier Wochen habe der Sohn Corona-Symptome gezeigt und sei positiv getestet worden. Er habe nur drei Tage leichte Temperatur und etwas Geschmacksverlust erlitten. Er sei dann wieder ganz gesund gewesen, habe Sport getrieben und habe sich ganz natürlich verhalten wie immer. Von einer Sekunde auf die andere sei er zusammengebrochen und an Herzstillstand gestorben.

Das sei eben das Tückische an der Krankheit, dass sie völlig unberechenbar sei. Dann wird das Röntgenbild eines pochenden Herzens gezeigt. Man sieht zwar nichts Verdächtiges, soll sich aber sein Teil dazu denken. Dass von solchen plötzlichen Todesfällen gerade im Sport immer wieder berichtet wird, blendet man aus. Es wird die Legende vom Multi-Organ-Versagen durch das Corona-Virus in Umlauf gesetzt. Wer daran zweifelt, dass ein Zusammenhang mit den Monate zuvor bemerkten ‘Symptomen’ bestehe, dem wird entgegen gehalten: das eben sei ja das Tückische, dass man noch viel zu wenig vom Virus und Krankheitsverlauf wisse.

Prof. Püschel von der Uni-Klinik in Hamburg hat mittlerweile Hunderte von Leichen obduziert, die angeblich an Corona verstorben waren. Er hatte diese Obduktionen als einziger Pathologe gegen den dringenden Rat des RKI getan. Dort hatte man dringend empfohlen, alle Covid-Leichen sofort und ohne Obduktion zu verbrennen. Püschel, den man im April sogar mal im Fernsehen bei Markus Lanz sehen konnte, hat nachdrücklich darauf hingewiesen, dass er außer in den Atmungsorganen -dem Hals-Nasen-Bereich, der Luftröhre und den Lungenflügeln – keine Corona-Viren im Körper der Verstorbenen nachweisen konnte. Weder im Blut, noch im Gehirn, noch in Leber oder Nieren, noch in der Muskulatur habe er Corona-Viren entdecken können. Das Multi-Organversagen ist also ein wichtiges Horror-Märchen, mit dem der zumeist harmlose Verlauf der Krankheit dramatisiert wird. Und da man bis heute keine nennenswerte Folgeerkrankungen feststellen kann, wird das Gespenst von den sehr späten Folgeschäden beschworen. Man werde schon noch sehen wie gefährlich diese Folgeerkrankungen seien. Von einer Sekunde auf die andere könne gerade der Genesene Covid-Kranke an den Folgen der Krankheit noch Wochen später versterben.

Man weiß seit alters her, dass man Menschen Krankheiten einreden kann. Sie fühlen sich schließlich nicht nur krank, sie werden es dann auch. Der Arzt und Psychologe Emil Coué hat versucht, diesem Phänomen der negativen Suggestion die positive Suggestion entgegen zu setzen. Bei der Corona-Medien-Seuche handelt es sich um eine kollektive von den Regierungen und den Medien betriebenen Suggestion. Alle sind so gerne krank. Endlich wieder die Bettdecke hochziehen und weiterschlafen, einfach faulenzen und sich als Held fühlen dürfen, wie es das Innenministerium in einem kleinen Film propagiert.

Harmlose Symptome dürfen nun als Vorzeichen fürchterlicher Krankheitsverläufe gedeutet werden.

Unsere Regierung übt sich kollektiv – im Schulterschluss mit den Medien – in der üblen Methode des Krankredens. “Ihr fühlt euch gesund? Ihr seid ja unmündig! Ihr bleibt jetzt schön zu Hause. Draußen haben wir euch alle Geschäfte geschlossen. Habt ihr nicht Muttis dramatische Rede vor dem Bundestag gehört? Ihr seid sowas von krank, dass ihr nicht mal mehr begreifen könnt, wie krank ihr seid. Diese Seuche ist einzigartig. Um ähnliches vergleichen zu können, sollte sich die Menschheit der spanischen Grippe von 1919 erinnern.”

Die Maßnahmen können einen tatsächlich krank machen. Hier in Bad Sassendorf, wo ich eine Hüftoperation auskuriere, sind die meisten Trainings- und Kureinrichtungen geschlossen. Man kann sich nicht an den Geräten sportlich betätigen. Im Ort sind alle Cafes und Restaurants geschlossen, die Thermen sind zu, Schwimmen unmöglich, die Saunen geschlossen. Aber das Essen ist so gut, dass man – ob man es will oder nicht – durch die Bewegungseinschränkungen wohl einige Kilo zunehmen wird.

Aber die Bevölkerung unterstützt ja angeblich zu 95% die Maßnahmen der Regierung. Wenn man nach Minsk schaut wird man unmittelbar an die Demonstrationen in der gesamten Bundesrepublik erinnert. Und die Verlautbarungen Lukaschenkos unterscheiden sich nicht grundsätzlich von denen der Bundespressekonferenz.

Und jetzt kommt das peinliche Erwachen: 70% der Bevölkerung will sich zunächst nicht impfen lassen! Vertrauen in die Regierung hört sich anders an. 70% fürchten sich zur Zeit noch mehr vor der Impfaktion der Regierung als vor dem Corona-Virus.

Irgendwann fliegt der ganze Schwindel auf. Die sogenannten Qualitäts-Medien tragen zur Aufklärung so gut wie nichts bei. Umso überraschender ist die Berichterstattung durch die Bildzeitung, die ihren Eigentümer gewechselt hat. Sie bringt immer neue Fakten und eine tägliche Tafel mit den neuesten Zahlen.

Die Unterstützungsgelder zurückzufordern ist nicht nur unpopulär, sondern auch unfair.

Burkhard Stieglitz
18.12.2020

Burkhard Stieglitz · 14. Dezember 2020 um 18:37

Man sollte noch andere Substanzen darauf prüfen, ob sie auf den Drosten-Test reagieren.
Danke für den gesamten Beitrag. ( aus Bad Sassendorf)

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