kurz und knapp: Das Gesundheitssystem ist so unterlastet, dass 88% der Krankenhäuser fürchten, die Gehälter der Angestellten im ersten Quartal nicht mehr zahlen zu können.

Man hat wohl die zu erwartende Last durch Corona offensichtlich überschätzt. Was sich das ganze Jahr über überdeutlich zeigt, kommt nun offensichtlich nun auch endlich dort an, wo Meinung gemacht wird: im Mainstream.

Die Tagesschau24 meldet am 29.12.2020 um 11Uhr in einem Beitrag: “Wenn die Bundesregierung die Hilfen nicht deutlich erhöht, werden flächendeckend Kliniken bereits im ersten Quartal 2021 nicht mehr die Gehälter ihrer Mitarbeiter zahlen können”, sagte der Präsident der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. “Das Geld aus der Regelversorgung fehlt”, so Gaß. Die Krankenhäuser verfügten nur noch begrenzt über finanzielle Mittel.

Kliniken melden ernsthafte Zahlungsprobleme, Lothar Lenz, ARD Berlin, 29.12.2020 08:08 Uhr

Und dies sogar, obwohl nach dem Konzept des Gesundheitsministeriums Kliniken in besonders coronabelasteten Gebieten Ausgleichszahlungen erhalten, wenn sie auf aufschiebbare Eingriffe verzichten und damit Betten und Intensivbetten für Covid-19-Patienten frei halten.

In Berlin hat man Krankenhauskapazität aufgebaut, die völlig ungenutzt und leer bleibt.

Eine brasilianische Krankenschwester führt durch eine weitere leerstehende Krankenstation.

Derweil werden in Deutschland unbeeindruckt von COVID Krankenhäuser geschlossen (als Beispiel das Krankenhaus in Ingelheim). Dazu passend die tagesaktuelle offizielle rot (=kritische) ‘Lage’ der Auslastung in Ingelheim (Landkreis Bingen).

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