Wissenschaftler und andere ruhige Menschen mit wachem Verstand formieren sich, die breite Masse beginnt sich langsam dann doch zu wundern, ob das alles so mit rechten Dingen zugeht und die Medien, denen bekanntlich egal ist, welche Meinung propagiert werden soll, Hauptsache die Auflage stimmt, beginnt das Fähnlein neu in den Wind auszurichten.

Der Widerstand gegen die unsichtbare Bedrohung, die wir alle weder spüren, geschweige denn wirklich fürchten, wird längst nicht mehr sinnvoll untermauert mit Fakten, sondern versucht sich in Hohn und Spott, jede Kritik denunzierend und im Zweifel in die rechte Ecke schiebend. Man demontiert so wirksam versprengte Extremisten (die nun wirklich Unfug reden) – als repräsentierten diese Exoten die Kritik am lock-down- statt Fakten zu liefern, die eine “CORONA ist eine außergewöhnliche Bedrohung”-Haltung untermauern könnte.

Keine Argumente mehr,  #flattenthecurve und Co sind als Triebmittel der Angst längst verbraucht, die Krankenhäuser sind leer, der Schreck ist weg und die Position an sich unhaltbar. Im Umfeld des Krisenstabes scheint das nicht unbemerkt, denn unsere Kanzlerin, die seit Monaten mit wenigen Ausnahmen ausschließlich in Sachen Corona auftritt, tritt nun an, um in einer Ansprache ein Loblied auf unsere Presse und die Pressefreiheit zu singen. Ganz offensichtlich Schadenbegrenzung.

Eine zu erwartende Kampagne, also der erhobene Zeigefinger “die zweite Welle der spanischen Grippe 1919 war auch viel schlimmer als die erste Welle” wird nicht mehr für die gewünschte Panik sorgen. Vielmehr ist vorstellbar, daß Herr Spahn, vielleicht ja auch Prof Droste, zum Bauernopfer dieser Posse inszeniert wird und eine plausibel klingende Schuld wie etwa  ‘zu späte Reaktion auf die China-news Ende 2019’ wird dann als annehmbar klingendes Resümee für diesen verlustreichen Kampf gegen Windmühlen missbraucht. Unsere Bundeskanzlerin wird nun nach vier Amtsperioden solider Führung kurz vor Schluß noch die Republik ins wirtschaftliche Chaos entlassen und mit dieser 900 Mrd. EUR Fehlleistung in die Geschichtsbücher eingehen. Das ist nun allerdings wirklich unglücklich und auch ungerecht.

Es scheint, als ob der Krisenstab schon längst erkannte, einem HOAX aufgesessen zu sein und nun mehr damit beschäftigt ist, den Rufschaden zu begrenzen, als der Sache zu dienen. Es kommt ja nur noch Unfug heraus derzeit. Kinder müssen wieder in die Schule, und zwar zum Beispiel in meinem Umfeld ganze zwei mal bis zu den Sommerferien; Regeln beim Friseur, beim Sport … sind offensichtlich ähnlich absurd: So sitzen die Kunden mit der Dauerwelle nun unter der Trockenhaube und der warme Wind von oben verteilt Alles, was so unter der Schutzmaske brütet, mit engagiertem Luftstrom in den ganzen Laden; wie gut, dass der nächste Kunde in sicheren 1,50m Abstand sitzt.

Die Stimme der Vernunft, Stimme der Daten und Fakten, wird indes zunehmend gelassener und argumentiert ruhig mit erdrückend klarem Sachbezug.

Ich hoffe, haarsträubende Projekte wie “Plattform zur digitalen Sterbe- und Trauerbegleitung” (“Unsere Vision ist es, isolierte Schwerkranke und deren Angehörige mit professionellen Sterbe- u. Trauerbegleitern zu verbinden.”) werden nicht mehr realisiert, bevor man zur Vernunft kommen wird; Jenes ist übrigens ernsthaft ein Projekt, welches mir heute angeboten wurde. Man mag es kaum glauben. Die kollektive Kontrollverlustpsychose, diesen Virus auslöschen zu wollen um jeden Preis kennt wirklich weder Maß, noch Verstand. 

Aber der Wind dreht.

 

 

 

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