Im Februar letzten Jahres waren wir vermutlich alle noch verunsichert.

Da war es noch naheliegend, auf Medizin zu hoffen. Damals prognostizierte man 90 Tage bis zu ersten therapeutischen Ansätzen, um dann in frühestens 18 Monaten einen Impfstoff zu haben. Nun, über Medizin redet inzwischen keiner mehr. Vor allem natürlich nicht die Kreuzritter in Ihrem kompromisslosen Kampf für #zero-covid und gegen die Ungläubigen. Von denen werden Milliarden umgesetzt mit Test, Impfung, PR sowie diverser Kommerz im Komplementärschatten des Lockdowns. Soweit wohl offensichtlich und unstrittig.

Aber was ist wohl mit uns? Warum fragen wir nicht, wo die Medizin bleibt, deren Entwicklung ursprünglich das erste Etappenziel sein sollte. Wollen wir überhaupt die schnelle Lösung? Machen wir ein Gedankenexperiment.

Man stelle sich vor, ein Medikament würde gefunden, welches in riesigen Mengen, vielleicht sogar dezentral, überall produziert werden kann und innerhalb weniger Monate zur Verwendung am Menschen nutzbar wäre. Eine Medizin für alle Altersgruppen; günstig, hochwirksam, hochverträglich und nebenwirkungsarm. Eine Medizin, welche COVID aus dem Stand degradiert zu einem zahnlosen Tiger. Sagen wir eine Erfindung wie das Pennicylin.

Zu schön, um wahr zu sein? Macht überhaupt nichts, dies ist ein Gedankenexperiment. Wie Schrödingers Katze ist die Absurdität des Experimentes der Nützlichkeit bestimmter Conclusionen nicht abträglich.

Nun haben wir also eine Medizin. Jeder Mensch auf dieser Welt, der an COVID erkrankt, bekommt die Medizin und ist innerhalb weniger Tage wieder geheilt und hat obendrein noch eine Immunantwort aufgebaut.

Sagen wir weiterhin, der Erfolg ist so offensichtlich, dass es auch von den größten Zweiflern und Zauderern einfach nicht übersehen werden kann.

Was nun? Dürfen wir davon ausgehen, dass sich Pitzer darüber freut? Aber das ist auch egal. Die Antwort ist naheliegend und langweilig.

Aber was denken wir? Alle erleichtert? Don Quichote legt zufrieden seine Lanze ab und freut sich, dass die Windmühle wieder Windmühle ist?

Im Leben nicht! Ich bin mir sicher, Millionen von CORONA Bekämpfern reagieren verstört auf diesen Verlust an Orientierung. Schnell würde eine konsequente Prävention der nächsten Pandemie gefordert oder ähnliche Ideen. Der Widerstand gegen Veränderung, also die Selbstinduktion dieses Systems wäre vermutlich enorm. Warum? Nun, wir dürfen wohl vermuten, daß wir es hier mit einer neuen Religion zu tun haben. Den Heiland haben wir ja schon, er wurde am 26.12.2020 geboren und hat seither in Deutschland, 45 Tage später, bereits 1.024.631 Menschen beglückt.

Das andere Extrem des Ausgangs dieses Gedankenexperimentes wäre, daß die ganze Welt aufatmet und sich entspannt. Hört sich das realistisch an?

Es bleibt abzuwarten was in Israel rund um Prof. Nadir Arber’s EXO-CD24 geschehen wird.

 

 

 

 

 

Kategorien: Allgemein

1 Kommentar

Burkhard Stieglitz · 18. März 2021 um 9:38

Danke für das Gedankenexperiment!
Würde man einen wirksamen Impfstoff entdecken, dann ließe sich schnell eine neue Virus-Variante aus dem Zylinder zaubern mit dem man die Pandemie verlängern könnte um außerdem noch missliebige Kritiker der weltweiten Corona-Kampagne aus dem Weg räumen könnte.
Nach Trump, Bolzonaro und Johnson verstarb plötzlich gestern der Tansanische Präsident John Magufuli. Er war laut NZZ Afrikas bekanntester Covid19 – Skeptiker. Er ließ den PCR-Test mit verschiedenen Fruchtsäften testen und stellte fest, dass die Testergebnisse bei mehreren Fruchtsäften positiv ausfielen.
Gestern starb er nach kurzer Krankheit in einem Hospital in Indien angeblich an Corona, nach anderen Meldungen an Herzinfarkt . Wir sollten vielleicht mal die Namen aller über ‘Superspreader’ an Corona erkrankten Politiker sammeln. M.E. waren auch der Kanadische Ministerpräsident und der deutsche Gesundheitsminister Spahn unter den Erkranken.
Bis heute Abend 18.Uhr ich schau mal rein.

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