In der Zeitung “Zeit” von dieser Woche, erschienen am 23.07.2020, ist der formatfüllende Slogan der Titelseite „Corona Impfungen – Wann kehrt die Freiheit zurück“. Offensichtlich von der Redaktion als stärkster Teaser identifiziert, darf man annehmen, dass diese Botschaft ausgeklügelt ist.

Wenn nun also „unglücklich formuliert“ ausgeschlossen werden kann, stellt sich die Frage, wie ein liberales Medium die Auffassung vertritt, Freiheit ergäbe sich irgendwann einmal schicksalhaft und „kehre“ zurück. Vielmehr sollte man mal die Geschichte oder auch ganz konkret jene Menschen im Osten befragen, die in den End-80ern mit viel Mut Freiheit eroberten, ob man mit einer fatalistischen Haltung Freiheit erlangen kann.

Der zugehörige Artikel beschäftigt sich dann allerdings auch kaum mit der plakativen Fragestellung, sondern kommt ohne Umschweife rasch zur unmissverständlichen Beantwortung der Frage. Das eigentliche Thema heißt nämlich dann auch „Weltimpfung“. Darum geht es, nicht um die Frage nach Aspekten von Sehnsucht nach verlorener Freiheit, wie zunächst irreführend auf der Titelseite angeteasert wird. Mit dieser Täuschung führt nun der Text rasch auf die Kernaussage „Es gibt keine andere Wahl! [als zu impfen]. Die weiteren Inhalte des Artikels sind platt und vernachlässigbar, weil hinlänglich bekannt: Der Virus ist „anders“ als andere, viel gefährlicher. Die Erkrankten können wieder erkranken, die sogenannte erste Welle ist nicht am Ende, sondern fängt gerade erst an, die Anzahl der tatsächlich Infizierten ist vermutlich um einen Faktor 12 höher, Corona verlaufe nicht wellenartig und ebbe wieder ab, sondern sei gekommen um zu bleiben … und so weiter und so fort.

Und dann, fast schon zusammenhangslos, erwähnt der Autor Ulrich Ladurner GAVI, die globale Impfallianz unter Kontrolle der Bill & Melinda Gates Stiftung, die zum Jahresende 2021 zwei Milliarden Dosen bereitstellen wird und vor allem an die armen Länder dieser Welt verteilen will. Das kann man kommentieren, braucht man aber nicht. Man sollte dies wohl am Besten umkommentiert stehenlassen, dann wird man immerhin auch nicht als Verschwörungstheoretiker diffamiert, denn die Strategie diesen Vorgehens ist über jeden Zweifel erhaben und erschließt sich wohl von selbst.

Wir haben in dieser Pandemie gesehen, dass die armen Länder dieser Welt NICHT die Hotspots sind, sondern die Industrienationen sind die Superspreader dieser Pandemie: Parties und Massentiermassaker in Schlachthöfen und auf Märkten; Luftverschmutzung, Effizienz, Ökonomie und die Hektik und Enge riesiger Städte sind die Enabler der Ausbreitung. Aus vergangenen Epidemien lernten wir bereits, dass 80% der Ansteckungen aus dieser Art von Enge entsteht. Es folgt im Übrigen ein weiterer kritischer Artikel, der dann am Beispiel Brasilien herausarbeitet, dass man sich auf dieser Weise die teure Phase 3 der Qualitätssicherung in der Impfstoffentwicklung spart.

Kenia 2014

2010 hält Bill Gates einen TED Vortrag (‘Innovation to Zero’), in dem er erklärt, dass ein Beitrag zur Reduktionn der Erderwärmung durch die Verlangsamung, wenn nicht Senkung der Weltbevölkerung erreicht werden muss. Dies bestätigt übrigens auch Chad Frischmann 2018 in seinem TED Vortrag ‘100 Solutions to reverse global warming’.

Bill Gates erklärt 2010 weiterhin, daß Impfung dazu ein probates Mittel ist. 2014 führt die WHO, welche zu 80% von Bill & Melinda Gates Stiftung finanziert wird, eine angebliche Tetanusimpfaktion in Kenia durch, die dergestalt auffiel, dass die Impfdosen in unüblicher Logistik mit nicht nachvollziehbaren Seriennummern bereitgestellt wurden, die lokalen Institutionen (Kirche) nicht eingebunden wurden und ein medizinisch kontraindiziertes Impfschema für Tetanusimpfungen (fünf Impfwiederholungen; eher ein typisches Schema zur Schwangerschaftverhinderung mit hCG) verwendet wurde. Die Zielgruppe waren ausschliesslich Frauen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren. Der kenianische Gynäkologe Dr. Wahare Ngare schöpfte Verdacht und erhärtete die oben geschilderten Vorwürfe in einer Veröffentlichung. 2017 bestätigt die Universität Louisiana und British Columbia diesen Sachverhalt in einer Veröffentlichung ‘HCG Found in WHO Tetanus Vaccine in Kenya Raises Concern in the Developing World‘ (auch hier).

 

Noch Fragen?

Kategorien: Allgemein

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .