An der Schweinegrippen-Panik verdiente nur die Pharmaindustrie

Aus einem Beitrag des SWR2 vom 22. Januar 2019, 8:30 Uhr

Als 2009 die Schweinegrippe ausbrach und ein kleines Gremium innerhalb der WHO den globalen Notstand ausrief, produzierten die Pharmariesen im Hintergrund schon ihre Impfstoffe. Mit ihren Warnungen vor der Pandemie löste die WHO eine weltweite Panik aus. Dadurch wurden wiederrum die Regierungen unter Druck gesetzt, ihre Lager rasch mit Impfstoffen und Medikamenten gegen die Schweinegrippe zu füllen. Allein die Bundesregierung kaufte damals Impfstoffe und Grippemittel im Wert von 450 Millionen Euro. Als die Pandemie ausblieb, mussten die Medikamente vernichtet werden. Big Pharma aber hatte Milliarden verdient – auch wenn eine Untersuchungskommission zu dem Schluss kam, die Pharmaindustrie habe die WHO-Entscheidungen zur Schweinegrippe nicht beeinflusst.

Aktuell wird wohl jeder, der die Worte ‘Bill Gates’ und ‘WHO’ in einem Satz in den Mund nimmt als Verschwörungstheoretiker denunziert; gerade auch sehr fies, aber effizient in die rechte Ecke geschoben. Wie praktisch.

Dennoch sagt Bill Gates 2010 unmissverständlich, dass es sinnvoll ist, durch Impfung die Gesamtweltbevölkerungszahl herunter zu regulieren. 2014 wurden durch die WHO Frauen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren gegen Tetanus geimpft, … tatsächlich wurde diesen Frauen aber Mittel zur Schwangerschaftsverhinderung verabreicht, wie in Untersuchungen bestätigt wurde. Bitte gerne hier nachlesen.

Faktencheck am Rande: 10% der WHO-Beiträge kommen von der Gates Foundation.

Kategorien: Allgemein

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